Photo Momente - Gabi Faltenbacher  
 
 
   
 
Home arrow Texte
Texte
die Einladung PDF Drucken E-Mail


Es ist für mich nicht wichtig, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.
Es ist für mich nicht wichtig, wie alt Du bist.
Ich will wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.
Es ist für mich nicht wichtig, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leides berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob Du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.
Ich will wissen ob Du mit dem Schmerz - meinem und Deinem - dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.
Ich will wissen ob Du mit Freude - meiner und Deiner - dasitzen kannst, ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.
Es ist für mich nicht wichtig, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein.
Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst.
Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob Du die Schönheit sehen kannst, auch, wenn es nicht jeden Tag schön ist und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst.
Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern - meinem und Deinem - leben kannst und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: "Ja!"
Es ist für mich nicht wichtig zu erfahren, wo Du lebst und wie viel Geld Du hast.
Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und Verzweiflung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für die Kinder getan werden muss.
Es ist für mich nicht wichtig, wer Du bist und wie Du hergekommen bist.
Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.
Es ist für mich nicht wichtig, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast.
Ich will wissen, was Dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.
Ich will wissen, ob Du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit Dir zusammen bist.

Indianischer Stammesältester

 
getragen PDF Drucken E-Mail

Ein Mann kam zu Gott und fragte ihn ob es stimme, dass er überall und immer bei ihm war.
Ja, sagte Gott, das war ich. Und er zeigte dem Mann die Fußspuren seines Lebens und man konnte zwei Spuren sehen.
Da sagte der Mann, ja es ist wahr, aber ein paar Mal hast du mich alleine gelassen!
Wieso fragte Gott?
Nun, da ist manchmal nur eine Spur zu sehen…..
Weiß Du, antwortete Gott, das waren die gefährlichen, unglücklichen Tage - an denen hab ich Dich auf meinen Armen getragen

aus Überlebensgeschichten v. Axel Kühner

 
Glaube PDF Drucken E-Mail

Ein französischer Gelehrter durchstreift die Wüste und hat sich als Führer einige Araber mitgenommen.
Beim Sonnenuntergang breiten die Araber ihrer Teppiche auf dem Boden aus und beten. „Was machst du da?“ fragte er einen. „ ich bete „ „ Zu wem“ ? „ Zu Allah „ „ Hast du ihn jemals gesehen – betastet- gefühlt ?“ „ Nein „ „ Dann bist du ein Narr „ –
Am nächsten Morgen, als der Gelehrte aus seinem Zelt kriecht, meint er zu dem Araber:
„ Hier ist heute Nacht ein Kamel gewesen. „ Da blitzte es in den Augen des Arabers: „ Haben Sie es gesehen, betastet, gefühlt?“ „ Nein „ „ Dann sind Sie aber ein sonderbarer Gelehrter.“ „Aber man sieht doch rings um das Zelt die Fußspuren!“ .
Da geht die Sonne auf in all ihrer Pracht.
Der Araber weist in ihre Richtung und sagt: „ Da, sehen Sie, die Fußspuren Gottes!“

Quelle unbekannt.

 
Ein zweites Mal PDF Drucken E-Mail

Könnte ich mein Leben noch einmal von vorne beginnen,
würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.
Ich würde entschieden verrückter sein und weniger reinlich.
Ich würde mehr Gelegenheiten beim Schopfe ergreifen,
und öfter auf Reisen gehen.
Ich würde mehr Berge ersteigen,
mehr Flüsse durchschwimmen
und mehr Sonnenaufgänge auf mich wirken lassen.
Ich würde mehr Schuhsohlen durchlaufen,
mehr Eis und weniger Bohnen essen.
Ich würde mehr echte Probleme
und weniger eingebildete Nöte haben.

Nun ich habe meine verrückten Augenblicke,
aber wenn ich noch einmal von vorne anfangen könnte,
würde ich mehr verrückte Augenblicke haben –
genau gesagt: Augenblicke,
einen nach dem andern,
und nichts mehr
von Plänen zehn Jahre voraus.


Jose- Luis Borges

 
Synchronizität am Arbeitsplatz PDF Drucken E-Mail

Drei Maurer wurden einmal gefragt, was sie da täten.
Der erste antwortete : " mauern "
der zweite sagte: " meinen Lebensunterhalt verdienen "
der dritte aber sagte: " ich baue eine Kathedrale "

G2BE:The I Can

 
 
 
    Diese Website wird präsentiert von MAFA-ART